Geschichte

1969
Bereits ein Jahr nach der Gründung der Chräjezunft wurde unter der Initiative von Max Kaufmann, Josef Wigger, Toni Brun und Hanspeter Gut die Idee einer Guggenmusig aufgenommen. Die Impulse und der grösste Teil der Mitglieder kamen von der Zunft, und so kann man die Chräjemusig wohl als Kind der Chräjezunft betrachten. In all den Jahren jedoch entwickelte sich die Chräjemusig zu einem eigenständigen Verein.

1970
An der Fasnacht 70 präsentierte sich die Chräjemusig erstmals auf der Strasse. Unter der Führung von Heinz Ludwig als Präsident und Franz Duss als Major bekleideten sich die Chräjen natürlich als Chräjen.

1971
Im November 70 nahm man die neue Fasnacht in Angriff. Um die Chräjemusig verstärken zu können, warb man bei der Zunft um zusätzliche Mitglieder, welche dann auch prompt der Kakaphonie beitraten. Unter dem Motto „Midi, Mini, Maxi“ bereicherte man kostümiert den Musigball. Am Aschermittwoch war alles vorbei – Auwä. Die Chräjen nahmen als junge Guggenmusig eine Einladung nach Herzogenbuchsee zu einem begeisterten Kenner an. Andre Aebi zeigte sich als spendabler Fan und bestätigte dies ein Jahr später wiederum mit einer Einladung.

1972
An den Narrentagen 72 war man für die Bälle kosakenmässig ausgerüstet. Auf der Strasse trug man noch das legendäre Chräjekostüm. Die Zunft bestritt in diesem Jahr ein nicht so strenges Programm und organisierte deshalb kurzfristig ein Guggenmusigtreffen am Güdisdienstag. Diese Idee sollte später von der Chräjemusig aufgenommen und weiterverfolgt werden. Am ersten Treffen dieser Art waren Musigen aus Doppleschwand, Schüpfheim, Hasle und Entlebuch anwesend.

1973
Dieses Jahr trugen die Chräjen unter dem Motto „Mit 1 00 durch die Fasnacht‘ riesige Verkehrstafeln auf ihren Häuptern. Wind sei dank ohne grössere Probleme warb man für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung. Am 1. Februar trafen sich Delegationen der Guggenmusigen des Amtes betreffend Fortsetzung des Treffens, was jedoch damals aus finanziellen Gründen scheiterte.
In dieser Zeit durfte man auch das langjährige Vereinslokal Schützenhaus beziehen, das später einem Neubau weichen musste. Manche Stunde wurde innerhalb des Gemäuers und Gebälks gebastelt, diskutiert, gejasst oder auch gefeiert.
Anfangs der 70er Jahre gesellte sich ein treuer Begleiter zur Chräjemusig. Eduardli war nicht mehr wegzudenken, wenn er mit seinem ,Haggenstecken‘ so manches Stück mitdirigierte. Er wird den damaligen Mitgliedern und der Bevölkerung in guter Erinnerung bleiben.

1974
An der Fasnacht besuchte man berockt die Bälle in Entlebuch. Das Schottenkostüm bereitete – nicht nur den Frauen – viel Freude. Im November 73 einigte man sich doch noch auf eine weitere Durchführung des Guggenmusigtreffens. Dieses ging am Schmutzigen Donnerstag mit sieben Musigen ebenfalls in Entlebuch über die Bühne. Zum ersten Mal führten die Chräjen am gleichen Abend einen Maskenball durch. Zum Motto Im Märchenwald wurde der Portsaal zusammen mit der Musikgesellschaft dekoriert.

1975
Mit grossem Aufwand wurde für die bevorstehende Fasnacht eine neue Kostümierung mit Grind hergestellt. Dieser Grind wurde später mehrmals abgeändert, unter anderem auch in „Jeanmair und Fati“.
Im Dezember des gleichen Jahres fand die erste Chlausfeier der Chräjen statt. Dieses alljährlich durchgeführte Fest sollte den Verein bis heute begleiten und manch schönes Erlebnis bereiten. (Baumstrupfete erstmals 1978 – heute Tradition). Ebenfalls lauschte die Chräjemusig an diesen Anlässen so manchem schönem Heuobenabe“ von Josef Koch (Baubini-Mörder), der auch mit dem „Fuschthäntsche-Schottisch“ab und zu brillierte.

1976
An der Fasnacht 76 besuchten Guggenmusigen aus Hasle, Doppleschwand, Romoos und Flühli die organisierende Chräjemusig am Treffen.

1977
Zum ersten Mal unterstützte die Chräjemusig 1977 den SC Langnau an einem Eishockeymatch. Auch dieser Anlass wurde bis vor kurzem fest im Jahresprogramm installiert. Auch von den anschliessenden Einkehren im Restaurant Bären in Kröschenbrunnen könnte manch einer ein Episödeli erzählen.
Traditionen wurden bei den Chräjen sowieso immer grossgeschrieben. So konnte man alljährlich auf physische, psychische, wie auch finanzielle Unterstützung zählen. Da und dort erfreute sich die Chräjemusig eines Frühstücks, Imbisses oder eines guten Schlucks. Der steigenden Anzahl Mitglieder waren später die Räumlichkeiten nicht mehr gewachsen, und so fielen viele dieser Traditionen mehr und mehr weg.

1978
Zum 10-jährigen Jubiläum der Zunft kleidete man sich festlich. Die Bälle wurden unter dem Motto „Chräjefestival“ abgehalten.

1979
Mittels Trick 79 verwandelte man die Chräjegrinde in Globis. In diesem Jahr führte die Guggenmusig Doppleschwand ein Treffen durch.

1980
Mit einem riesigen Chräj beschenkte die Chräjemusig die Zunft. An den kommenden Umzügen wurde dieser dann auch immer mitgeführt. Agatha und Max Kaufmann bescherten dem Verein die noch heute aktuelle Fahne. Mit Max Roos war auch ein prädestinierter Fähnrich zur Stelle, hielt er doch die Standarte mehr oder weniger immer aufrecht. Ebenfalls in diesem Jahr bereicherten die Chräjen erstmals die Chilbi in Entlebuch. Der „Einfrankeneinsatzimmergewinnstand“ ist heute – zwar unter dem Namen „Zieh-an-der-Schnur“, jedoch immer noch mit Fr. 1.- Einsatz – nicht mehr wegzudenken.

1981
Nach eigener Phantasie wurden Grinden hergestellt, denn die Wikinger sollten das Dorf unsicher machen.
Die 80er Jahre waren geprägt durch viele Hochs und Tiefs, die wohl jeder Verein durchschreitet. Viel Enthusiasmus legten aber die Verantwortlichen an den Tag, als sie das Vereinsschiff in manchen Stürmen zu leiten verstanden hatten, um es schliesslich dorthin zu lotsen, wo es heute steht.

1982
1982 fand das „erste“ Ruggertreffen in Doppleschwand statt, das ja bekanntlich heuer zum 20. Mal (zum vierten Mal in Entlebuch) durchgeführt wird. Zu den Gründern dieses Treffens gehörte neben den Wolhuser Schränzem, Napfrugger Romoos, Biberegagser Hasie und der Guggenmusig Doppieschwand auch die Chräjemusig. Im gleichen Jahr organisierten die Chräjen die erste Kinderfasnacht in Entlebuch. Damals wurde noch eine Maskenprämierung abgehalten.
Am Güdisdienstag startete man das erste Skirennen im Gfellen, das aber wegen des schlechten Wetters in einen Trockenslalom in der Gaststube umgewandelt wurde. Der von Otto Stalder spendierte Wanderpokal beinhaltete in all den Jahren so manches trübe Wässerchen, so, dass vor kurzem eine neue Trophäe (Sämi Kaiser) angeschafft werden musste.

1983
Mit dem Besuch bei der Chatzenmusig in Bristen wurde ein „Marsch“ mit nach Hause genommen, der noch heute zum Teil die Entlebucher Fasnacht „bereichert“.

1984
Auch nach der Fasnacht machte die Chräjemusig noch auf sich aufmerksam. Am Heimatabend anlässlich der 50-Jahr-Feier des Jodelklub Luegisland traten auch die Chräjen mit schrägen Tönen auf.

1985
1985 erlebte man erstmals den „Carnaval“ in Monthey. Einzelexemplare der Tonbandaufnahmen im gleichen Jahr werden noch heute zu Exklusivpreisen gehandelt.

1986
Am 2. Februar organisierte die Chräjemusig das 5. Ruggertreffen. OKChef Bemhard (Friddu) Roth konnte auch auf die Mithilfe der ehemaligen Mitglieder zählen.

1987
Neu angefertigt wurde für diese Fasnacht das Dreieckkostüm, welches dann drei Jahre hinhalten musste.

1988
Zum Dreieck-Gwändli bastelte man einen Grind. Die riesigen Glacé-Comets wurden dann aber nur einmal, natürlich am Umzug in Entlebuch getragen.

1989
Für die Bälle entschloss man sich, wieder einmal ein separates Gwändli zu nähen. Als Schlangen bereicherte man die Urwaldatmosphäre im grünen Saal.
An der Fasnacht zeigten sich die Chräjen im neuen Gewand, das unter fachfrauischer Anleitung in einem Schulzimmer von (fast) allen (auch Männern) selber genäht wurde.
An der Generalversammlung 90 wurde wegen grosser Anfrage um Aufnahme bei den Chräjen eine Warteliste eingeführt. Mit 50 Mitgliedern ist wohl die obere Grenze erreicht worden.

1991
Am 3. Februar wurde in Entlebuch das 10. Ruggertreffen durchgeführt. Auch diesmal halfen die ehemaligen Mitglieder der Chräjemusig tüchtig mit. Noch heute dürfen die Chräjen mit Stolz auf dieses Fest zurückblicken. Dank gutem Wetter fand sich viel Publikum in Entlebuch ein.
Manch einer staunte über die Organisation unter Pius Limacher, wurde doch am Samstag ein 1000er – Festzelt gestellt und eingerichtet und oh Wunder – am Montagnachmittag war alles spurlos aufgeräumt und verschwunden.
Erstmals wurde am 11.11.91 eine Fasnachtseröffnung in Zusammenarbeit der mittlerweile vier Guggenmusigen und der Zunft gestaltet. Damals fanden sich noch wenige Interessierte auf dem Drei Königen Platz ein.

1992
An der Fasnacht 92 präsentierten die Chräjen das bis heute wohl meistbeklatschte und gerühmte Gwändli in ihrer langen Geschichte. Zum Motto „Tag und Nacht“ wurden die grossen Grinden „Sonne und Mond“ erstmals unter grossem zeitlichem Aufwand und Druck aus Polyester hergestellt.

1993
Am Schmutzigen Donnerstag hornten die Chräjen erstmals die Finsterwäldler aus dem Bett. Dies zu Ehren des neuen Zuftmeisters von ebenda.

1994
In Rittergewändern geisterte die Chräjemusig durch die Fasnacht.

1995
Am Fasnachtswochenende unterstützten die Chräjen die einheimischen Langläuferinnen und Langläufer an den Schweizermeisterschaften im Salwideli, die vom Ski-Club Entlebuch organisiert wurden. Die Bundesfeier am 1. August wurde zusammen mit den Jungchräjen und Ämmegosier gestaltet. Gleich nach der vergangenen Fasnacht machte man sich an die Planung der bevorstehenden Anlässe im Jubiläumsjahr 96.

1996
Das 26-järige Jubiläum wurde in Zwischenwassern gebührend gefeiert. Als OK-Präsident machte Marcel Röösli eine gute Figur. Traditionell wurde eine Woche nach dem Jubiläumsfest das Ruuggertreffen in Entlebuch abgehalten.
Unter dem Motto „Gib dim Läbe Farb“ erfreuten die Chräjen mit Kleidern in den Farben roth, blau und grün die Zuhörer.
An der GV im Mai 1996 änderten die Chräjen ihre Statuten und sind von nun an losgelöst von der Zunft ein eigenständiger Verein.
Die Chräjen wirkten bei der Produktion der CD „Rüüdegi Fasnacht“ mit. Acht Guggenmusigen aus der Region Entlebuch gaben einige Stücke zum Besten. Die Chräjemusig spielte Never Ending Love, Easy-lover und Söpf. Die CD erschien am 11.11.1996.

1997
An der Generalversammlung 1997 stand der Verein erstmals ohne Präsident da. Diese Lücke konnte jedoch an der ausserordentlichen GV vom 17. Juni 1997 durch Bruno Stauffer gefüllt werden.
In Fronarbeit (ca. 140 Stunden) wirkten die Chräjen beim Umbau des Schnipo-Beizli (neben Rest. Bahnhöfli) mit. Als Gegenleistung durften die Chräjen das Beizli von September 1997 bis Ende Fasnacht 1998 als Schminkraum und Bar benutzen.

1998
Die Ruuggermesse am Fasnachtssamstag fand bereits zum dritten Mal statt. Gestaltet wurde sie von der Zunft. Kleinformationen der Guggenmusigen umrahmten die Messe musikalisch.
Mit „Made in Japan“ erfreuten die Chäjen an der Fasnacht 1998 mit einem gelungenen Outfit. Erstmals gingen die Chräjemusig und die Chräjezunft betreffend Motto getrennte Wege.

1999
Einmal mehr organisierten die Chräjen die Kinderfasnacht am Güdismontag. Beim Basteln, Spielen und Kasperli schauen erlebten die Kinder einen unvergesslichen Fasnachtsnachmittag. Und für die Grossen ging es dann am Abend mit HR Fluder auf zum Tanzen.

2000
Die Chlausfeier fand erstmals in der Schwand statt, was sich für die kommenden Jahre bewähren wird. Die Neumitglieder waren wie immer für die Unterhaltung verantwortlich.
Die Milleniums-Fasnacht 2000 genossen die Chräjen in Kleidern der „Traumwelt“ (Motto).

2001
www.chraejemusig.ch: Auf das Jubiläumsjahr wurde unsere Homepage aufgeschaltet. Diese Plattform ist aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Interne Infos, Gästebuch und Fotogalerie sind die favorisierten Seiten der Chräjen und Freunde. Als OK-Präsidenten des Jubiläums glänzten Markus Brun und Patrick Spirig. Auf das Jubiläumsjahr wurde unsere Homepage aufgeschaltet. Diese Plattform ist aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Interne Infos, Gästebuch und Fotogalerie sind die favorisierten Seiten der Chräjen und Freunde. Als OK-Präsidenten des Jubiläums glänzten Markus Brun und Patrick Spirig.

2002
Nach einer längeren Pause lebte der zweitägige Ausflug im Herbst wieder auf. Die Chräjen machten sich auf zur Besichtigung des Flughaben Zürichs. Diese Carfahrt und Besichtigung hatten Häger, Silv, Urbi, Braui, Häsu und Mäck bei der Tombola des Theaters Wolhusen gewonnen.

2003
Bereits die zweite Fasnacht glänzten die Chräjen in ihren frohen gelb-rot-goldenen Joker-Kleidern.
Der erste Chräje-Cup am Freitag des Entlebucher Fussball-Dorfturniers war ein voller Erfolg. Die zahlreich erschienenen Guggenmusik-Fussballteams waren originell verkleidet und erlebten ein gelungenes Turnier mit anschliessender Party.

2004
An der Fasnacht 2004 trugen die Chräjen ein Eskomo-Kleid mit fröhlichem Grind. Als Vorlage diente der „Rüetlizupfer“. Getreu dem Motto Gröööl-Land erlebten die Chräjen eine fröhliche Fasnacht 2004.
Die Chräjen schnupperten dieses Jahr Stadt-Luft. An der Bahnhofguuggete von Anfang Januar gaben sie vor zahlreichem Publikum ihr Bestes. Im Vorfeld wurde ein Flieger gebastelt, der währen der Fasnachtszeit in der Bahnhofhalle Luzern zu Bestauen war.

2005
Erstmals in der Geschichte hatte die Chräjemusig eine Frau als Majorin. Yvonne Vogel wechselte ihre Posaune mit dem Taktstock.
Das legendäre „Zih-an-der-Schnur“ der Chräjen bereicherte auch dieses Jahr die Entlebucher Dorfkilbi.

2006
Die Chräjemusig freut sich auf das Jubiläumsjahr. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: die Piratenkleider werden genäht, es wird fleissig geprobt und das OK organisiert die Party bis ins kleinste Detail. Die Homepage erscheint in neuem Glanz.

2007
Sabine Bieri übernahm das Präsidentenamt von Patrick Rohrer. Somit standen die Chräje unter doppelter weiblicher Führung. Ansonsten genoss man ein – mit dem vorhergehenden Jubiläumsjahr verglichen – ruhiges und gemütliches Vereinsjahr, in welchem man zum zweiten Mal als Piraten vom Fäschtland in Erscheinung trat.

2008
Adrian Arnet stand das erste Mal als Tambourmajor vor der Chräjeschar, welche mit neuem Kleid auftreten kann: Das Motto lautet: Love, Peace und Chräjeness. Mit dem grandiosen Umzugsfest findet die Fasnacht einen zwar arbeitsintensiven, aber sehr erfreulichen Höhepunkt.

2009
Das grosse Highlight in dieser Fasnachts-Saison war klar das Jubiläum der Jungchräje. Den 36. Geburtstag feierten die „Jungsöi“ mit einer riesigen Clown-Party wo auch die Chräje kräftig bis in die Morgenstunden feierten.

2010
Unter dem Motto Vampire führten die Chräje wie jedes zweite Jahr den Umzug durch. Bei starkem Schneetreiben fanden wie immer viele Leute den Weg in unsere warmen Zelte. Zudem wurde Mäsu Bieri derNachfolger von Adrian Bieri als Tampi.

2011
Der neugewählte Präsident Ivo Müller führte die Chräje durch diese ereignisreiche Fasnacht. Der 41. Geburtstag der Chräje wurde mit einem riesigen Jubiläumsfest auf dem Schulhausareal Bodenmatt gefeiert.

2012
Neben dem Umzug gab es in diesem Jahr auch wieder ein neues Motto und Gewand. Als Kosaken verkleidet machten die Chräje die Region Entlebuch und einige Zuger Regionen unsicher.

2013
In diesem Jahr übernahm Mäne Bieri das Amt als Tampi von Mäsu Bieri. Da in diesem Jahr auch kein einziges Fest zu organisieren war, konnten sich die Chräje ausschliesslich auf das Feste feiern konzentrieren. Das Highlight war mit Sicherheit der legendäre Ausflug mit dem Party-Bus auf den Heitere-Hügel.

2014
Diese Fasnacht und das neue Kleid standen unter dem Motto „Dias de los muertos“ – Tage der Toten. Inspiriert vom mexikanischen Totenfest verbreiteten die Chräje Angst und Schrecken als verkleidete Skelette in Anzug und Kleid. Guido Stalder übernahm das Präsidentenamt von Ivo Müller. Beim Umzugsfest setzten die Chräje mit der Button-Maschine einen neuen Trend, welcher sogleich auch oft kopiert wurde. Zudem gaben viele langjährige Mitglieder im Vorjahr den Austritt womit die Chräje von 41 auf 25 Mitglieder schrumpften.

2015
Für einmal feierten die Chräje ihren runden Geburtstag da aufgrund der kurzen Vorfasnacht 2016 das Jubiläum bereits im 2015 gefeiert wurde. Am letzten Januarwochenende verwandelte sich das ehemalige Ackermann-Areal in ein schaurig-fröhliches Festareal.